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Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

Entschuldigen Sie bitte, stellen Sie auch Topmodels ein? November 4, 2014

Filed under: Freizeit,Jobsuche,Wissenschaft und Wirtschaft — molekularbiologin @ 10:57 pm

Wer glaubt, dass ein attraktives Äußeres im Berufsleben nicht von Vorteil ist, dem mangelt es an Selbstbewusstsein oder er ist – Naturwissenschaftler.

Dabei könnte man meinen, dass sich vor allem die Biologen mit den Vorteilen der Attraktivität im Laufe der Evolution bewusst wären. Frei nach dem Motto: Schönes Tier ist gleich viele Nachkommen. Ich werde allerdings das Gefühl nicht los, dass sich gerade die Studierten nicht über Ihr Äußeres bewerten lassen wollen, und sich deshalb oft sogar absichtlich etwas gehen lassen. Kollegen und Gleichgesinnte meinen oft, dass ihr Wissen und ihre beruflichen Fähigkeiten die Werte sind, nach denen sie beurteilt werden (wollen).

Bisher ging es mir ähnlich, nach meinem Wechsel von der Wissenschaft in die Wirtschaft sehe ich das Ganze aber etwas anders.

Im Spiegel wird der Wert der Schönheit im Berufsleben mit etwa 120.000 € beziffert – soviel verdienen hübsche Menschen im Durchschnitt mehr als weniger Attraktive. Dabei geht es mir eigentlich weniger um das Finanzielle als um das, was man ausstrahlt, wenn man sich ab und an um sein Äußeres Gedanken macht. Wenn man sich mal selbst beobachtet, wird man schnell feststellen, dass man lieber mit hübschen Menschen zusammen arbeitet oder von attraktiven Personen bevorzugt kauft oder sich beraten lässt. Und wenn es einem schon selbst so geht, wieso sollte es dann bei Kollegen und Vorgesetzten anders sein?

Meiner Meinung nach, muss man nicht bildhübsch sein, das bringt oft sogar Nachteile ( vor allem für Frauen), aber man muss zeigen, dass man sich selbst managen kann und ein gesundes Selbstbewusstsein hat- eben auch durch ein gepflegtes Äußeres. Und das geht auch mit wenigen Minuten am Tag. Wer nicht weiß wie es geht, kann sich sogar beim Arbeitsamt für Kurse anmelden, in denen man lernt, sich zu kleiden und zu pflegen.

Wer sich selbst nicht pflegt, mag sich nicht, und wird im Konkurrenzkampf dann untergehen. Natürlich sollte immer die Ausbildung und die Intelligenz im Vordergrund stehen, bzw. eben die im Job benötigten Kenntnisse. Aber etwas Schönheit darf auch mit dabei sein.

 

Kleiner Tipp von mir: Es schadet nicht im Bewerbungsgespräch etwas Rotes zu tragen, und wenn es nur ein Schal oder eine Tasche ist. Rot ist nun mal DIE Signalfarbe für Attraktivität (zumindest für die meisten Menschen).

 

 

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