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Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

Sales und Marketing März 26, 2013

Der Bereich Vertrieb scheint der richtige Einstieg in ein Unternehmen zu sein. Jedenfalls kommt es mir so vor. Viele Firmen, auch Biotech-Unternehmen und Bio-Start Ups bauen ihren Verkauf stets aus, denn das ist genau der Bereich, in dem das Geld gemacht wird. Ich habe das Gefühl, dass man über die Bewerbung im Bereich Verkauf einen Fuß in die Tür bekommt. Dann kann man sich auch das Unternehmen von Innen anschauen, lernt die Strukturen kennen und welche Bereiche ein Unternehmen noch hat. Ich habe mir hier bei meinem Praktikum erzählen lassen, dass meist im Verkauf begonnen wird, jeder sich damit mehr oder weniger gut zurecht findet und dass sich danach persönliche Wege herauskristallisieren.

Ich würde hier bei Übernahme im Bereich Vertrieb einsteigen, aber schon jetzt bewege ich mich mehr im Bereich Marketing und Online Werbung für die Firma. Man muss ja auch nicht den ganzen Tag verkaufen bzw. tut man sich selbst etwas Gutes, wenn das Produkt, welches man verkauft, besser bekannt ist.

Das Vorstellungsgespräch zur Pharmareferentin lief ganz gut, leider gibt es jetzt im Moment keine Stellen in Berlin. Das kann sich natürlich jeden Tag ändern. Meinte zumindest die Personalerin. Überhaupt habe ich da schon relativ viel Informationen mitgenommen, als Pharmareferentin verdient man ganz gut, man hat ein Dienstauto, das man 24 Stunden auch privat nutzen kann, 13 Monatsgehälter und noch Verkaufsprämien. Klingt an sich nicht schlecht.

Trotz Praktikum bewerbe ich mich weiter, auch wenn ich dabei etwas langsamer geworden bin, gestern war ich bei Bewerbung Nummer 152 (an die 100 sind für Berlin). Sollten sich noch mehr Vorstellungsgespräche ergeben, ist das natürlich immer ein super Standpunkt für Gehaltsverhandlungen.

Hier noch eine Jobbörse im Bereich Umwelt und Bio, wo sich für mich immer mal wieder etwas ergibt.

http://www.greenjobs.de/index.html

Und die Suche von Jobworld ist meiner Meinung nach am effektivsten:

http://www.jobworld.de/

 

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Netzwerken März 14, 2013

Am 5.03. hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch, dass sich aus der Flut an Bewerbungen ergeben hat, die ich geschrieben habe.

Das Gespräch war ganz gut, die Firma bietet Microarry Lösungen an (Genexpressionsanalysen), und ist ein relativ junges Start Up Unternehmen. Ungewöhnlich war, dass ich im Gespräch zeitgleich mit einer Mitbewerberin saß, wir mussten beide einen kurzen Vortrag halten, zu diesem dann Fragen beantworten und dann wurden wir noch kurz einzeln befragt. Da weiß ich aber noch nicht was dabei rausgekommen ist, die wollten noch mehrere Bewerber interviewen und die Ansprechpartnerin ist bis Montag im Urlaub.

Am Dienstag nach dem Gespräch hat mein Praktikum bei einem Biotech Unternehmen in Potsdam begonnen, bis jetzt habe ich da auch schon wirklich viel gelernt, aber vor allem eins: Netzwerken. Da bin ich im Bereich Sales und Marketing, aber schon mit Schwerpunkt Kundenkontakte generieren. Dafür habe ich jetzt angefangen alle Leute, die mir so einfallen, anzuschreiben, anzufragen oder anzurufen, denn nur im Internet nach Firmen googeln hilft meist nicht weiter. Auch für den Bewerbungsprozess fand ich das Vernetzen in XING und LinkedIN hilfreich, XING ist meiner Meinung nach eher Deutschland-lastig und LinkedIN mehr international. Und fast jeder, den ich anschreibe, vernetzt sich mit mir, und wenn nicht, dann sind das meist Leute, die dann XING doch sehr selten oder nie nutzen.

Ich habe aber auch schon beobachtet, dass Personaler vor allem nach Bewerbungseingang sofort schauen, ob sie über XING weitere Informationen sammeln können. Deswegen wichtig: UNBEDINGT immer den Lebenslauf abgleichen und schön aktuell halten, dann kann es dann auch mal passieren, dass man von einem Personaler angerufen wird. Mich hat tatsächlich eine angerufen, allerdings lief das Projekt nicht in Berlin und nur als Freiberufler, damit habe ich leider gar keine Erfahrungen.

Nebenbei arbeite ich jetzt noch für den VBio, schreibe da kurze Zusammenfassungen für den wöchentlichen Newsletter zu aktuellen Publikationen. Dafür geht dann zwar Abends immer mal etwas Freizeit drauf, aber ich lese endlich mal wieder mehr wissenschaftliche Veröffentlichungen und ich lerne hier schon wesentliche Punkte für die Arbeit im Bereich Forschungskommunikation.

Dienstag habe ich dann noch ein Vorstellungsgespräch bei einer Pharmafirma als Pharmareferent, das Thema hatte ich ja schon letztes Jahr, aber da die mich von selbst wieder angeschrieben haben werde ich da auch hingehen und mir das mal anhören, schließlich muss sich in einem Vorstellungsgespräch auch die andere Seite vorstellen.

 

 

 
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