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Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

Was will ich? Januar 28, 2013

Letzte Woche habe ich rund um die Uhr Bewerbungen geschrieben.

Nicht nur auf Koordinatoren- und wissenschaftliche Positionen, sondern auf ALLES, was ich irgendwie für möglich gehalten habe.

Morgen habe ich deshalb bei einer Jobagentur ein Vorstellungsgespräch, es geht dabei allerdings um eine Stelle als Kassiererin.

Das hat nun dazu geführt, dass ich mir einige grundsätzliche Fragen stellen muss/musste:

Will ich als Kassiererin arbeiten? Bringt mich das in meiner beruflichen Karriere weiter? Habe ich dann immernoch die Motivation weiterhin Bewerbungen zu schreiben? Kann ich es mir leisten, auf das Geld aus diesem Job zu verzichten, um weiterhin geduldig zu sein? Warum hat mich die Jobagentur überhaupt eingeladen?

Das hat dann unweigerlich zu noch mehr Fragen geführt:

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Welche Werte sind mir persönlich wichtig?

War ein anstrengendes Wochenende, und so richtig bin ich auch noch nicht auf den Kern gestossen. Das sind natürlich alles Punkte, die man vor einer Bewerbung klären sollte, spätestens aber vor einem Vorstellungsgespräch.

Auf jeden Fall werde ich morgen in die Jobagentur gehen und diese Erfahrung mitnehmen. Ich glaube nicht, dass ich jeden Tag als Kassiererin arbeiten möchte/kann. Vielleicht haben die aber auch noch andere Jobs, die mir wirklich weiterhelfen.

 

 

Neustart Januar 13, 2013

Über Weihnachten und Silvester haben sich privat bei mir einige Dinge verschoben. Konkret heißt das jetzt: Ich werde nicht zurück nach China gehen. Ich bin wieder arbeitssuchend. Und ich plane nach Berlin zu ziehen.

Warum jetzt ausgerechnet Berlin?

Das versteht man wahrscheinlich nur, wenn man selbst in Berlin wohnt oder jemanden kennt, der dort lebt. Anscheinend gibt es nämlich sowas wie den „Berlin Effekt“: Sobald man als Adresse Berlin angibt und sich in Berlin bewirbt, scheint man irgendwie ernst genommen zu werden. Und selbst wenn man sich in einer anderen Stadt bewirbt, scheint das „Berlin“ in der Adresszeile eigene Anziehungskräfte zu haben.

Ich werde das jetzt ausprobieren. In einer deutschen Großstadt habe ich auch noch nie gelebt. Auf jeden Fall gibt es dort mehr Unternehmen und Möglichkeiten als in Jena. Und es ist immer noch günstiger dort zu leben als in München und gemütlicher als in Frankfurt. Ich bin jedenfalls gespannt und werde euch hier auf dem Laufenden halten. Vielleicht klappt es dann ja doch noch mit der Stelle in einem Unternehmen:)

Ich werde natürlich auch die Chance wahrnehmen über Berlin und meine Erfahrungen dort auch außerhalb der Jobsuche zu schreiben,

wenn ihr mögt, findet ihr den Blog dazu hier:

Ein Jahr in Berlin

 

 

 
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