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Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

Zeit zum Nachdenken Dezember 24, 2012

Filed under: Jobsuche,Wissenschaft und Wirtschaft — molekularbiologin @ 9:50 pm

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten, und vor allem ein wenig Zeit, um über das vergangene und das zukünftige Jahr nachzudenken 🙂

Ich arbeite gerade noch eine Bewerbung für eine Koordinatorenstelle am Bodensee, das wäre eine passende Stelle für mich, und diesmal kenn ich auch jemanden, der dort jemanden kennt, vielleicht hilft es.

Jetzt zur Weihnachtszeit treffe ich auch viele Freunde (da ich zu Weihnachten nach Hause geflogen bin), und der Mann einer Freundin hat mir auch angeboten seine Kontakte spielen zu lassen. Ich nehm was ich kriegen kann 😉

Ich melde mich im Neuen Jahr wieder, vielleicht mit neuen Ideen, vielleicht bald mit einem Job, auf jeden Fall gehts weiter 🙂

 

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Kleine Entscheidungen und kleine Erkenntnisse Dezember 10, 2012

Filed under: Inland oder Ausland,Jobsuche,Wissenschaft und Wirtschaft — molekularbiologin @ 4:14 am

Ich habe jetzt entschieden, dass ich nicht nach Düsseldorf fahre und das Geld sinnvoller in neue Bewerbungsbilder investiere.
Ich möchte nicht bloß 6 Monate bei einer Zeitarbeitsfirma unter meinem Wert arbeiten, und ich habe auch kein Geld, um die Anfahrtskosten selbst zu bezahlen. Da ich aber noch beschäftig bin, bezahlt das auch kein Amt. Ich bleibe lieber bis Ende März in China, da habe ich dann ein halbes Jahr Auslandserfahrung statt 3 Monate und ich kann hier noch einige Projekte abschließen. Sollte sich ein „richtiger“ Job aus meinen Bewerbungen ergeben, muss dieser Plan natürlich neu überdacht werden.

In Peking habe ich mir eigentlich bloß aus Witz Dale Carnegies „Lifetime Plan for Success“ gekauft. Es umfasst 3 Teile,
1. How to win friends and influence people
2. How to stop worrying and start living
3. The quick and easy way to effective speaking

Ich bin grad beim 2. Teil angekommen, nachdem mich der erste schon etwas nachdenklich gemacht hat. Man muss natürlich bedenken, dass das Buch 1937 veröffentlicht wurde. Dennoch ist dieses Buch glaube ich genau richtig für mich. Meine persönliche Botschaft, die ich bis jetzt daraus entnommen habe: Die Vergangenheit ist vorbei und nicht änderbar und die Zukunft hat noch nicht angefangen, darüber brauch ich mir also keine großen Sorgen machen (natürlich darf man planen, aber nicht in große Ängste ausbrechen), solange ich im Heute alles gebe und meine täglichen Aufgaben mit der größten Motivation und Sorgfalt erledige. Und dass ich mich nicht dabei tot hetzen muss, während ich versuche den Erfolg anderer nachzumachen. Mich gibt es nur einmal und ich sollte herausfinden, was mir am meisten Spaß macht und mich erfüllt. Klingt alles ein wenig weihnachtlich-pseudophilosophisch. Aber ich vergesse wirklich oft den Tag zu nutzen und zu genießen, weil ich Angst um meine Zukunft habe.
Auf jeden Fall bin ich nach meiner Entscheidung gegen Düsseldorf ruhiger geworden und sehe eine Winzigkeit positiver in meine Zukunft.

 

 
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