fromsciencetobusiness

Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

You have to play August 22, 2012

Letzte Woche hat dann noch alles super geklappt mit dem Hochladen meines Antrages. Jetzt habe ich so eine Art Antragsnummer bekommen und darf dann drauf warten, dass es eine Ergebnisliste gibt, ähnlich wie bei Klausuren. Da erfährt man dann erstmal ob man überhaupt über 70 Punkte (von 100) gekommen ist und überhaupt in Frage für ein Stipendium kommt. Danach wird einer Rangliste von oben nach unten das Geld verteilt. Es hängt extrem davon ab, wie man von den drei hoffentlich unabhängigen Gutachtern bewertet wird. Und davon, ob nicht noch ein paar Leute von ihrem Antrag zurücktreten. Letztes Jahr gab es in etwa 3000 Bewerber und am Ende haben so so ungefähr 400 bekommen. Ist ja auch europaweit. Dieses Jahr sind es sicherlich noch mehr Leute, da das Stipendium auch einen immer höheren Bekanntheitsgrad erreicht, und sich Leute von den letzten Jahren immer wieder mit verbesserten Anträgen bewerben dürfen. Das würde ich nächstes Jahr auf jeden Fall auch machen. Wie mein Chef so schön sagte: „You have to play, to see, if you can win.“ Fand ich voll passend.

Jetzt demnächst werde ich noch meinen Humboldtantrag abschicken. Und dann gehts ja auch schon bald nach China.

Habe heute auch noch meine ehemalige Biolehrerin getroffen, und ihr von meiner Situation kurz erzählt, sie fands auch traurig, dass alle ins Ausland gehen, weil sie hier nicht gebraucht werden. Ich hoffe, sie ist jetzt nicht traurig, dass ich Biologie studiert habe;-)

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