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Wie kommt man von der Forschung in die Wirtschaft? Ein Selbstversuch.

mehr ehrgeiz Juni 1, 2012

Heute habe ich damit begonnen einen Antrag auf das Feodor Lynen-Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt Stiftung zu schreiben. Ist eigentlich nicht schwierig, man braucht nur 15 Seiten darüber schreiben, wo man mit seiner Forschung steht, was man machen will und wie und bei wem.

hier gibts noch ein paar Informationen zu Alexander von Humboldt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Humboldt

Alexander von Humboldt ist einer DER deutschen Forscher überhaupt, er war vielseitig interessiert , an Biologie, Geographie und Physik und Demographie und so weiter. Er hat zahlreiche Forschungsreisen unternommen und viele Feldstudien betrieben und auch sehr viel publiziert.

Da fragt man sich wer das alles finanziert hat?

Zunächst musste Mutti für Ausbildung und Studium blechen,

danach ist Alexander in den Staatsdienst eingetreten (quasi öffentlicher Dienst) und hat vormittags im Bergwerk ! gearbeitet und nachmittags mehrere Vorlesungen besucht. Er steig schnell zum Oberbergmeister aufstieg. Hier wurde er dann weiter befördert und hatte dann angeblich ein hohes Gehalt und dennoch hat er sich nicht ausgeruht, sondern weiter umgeschaut. Später durfte er für Spanien das spanische Kolonialgebiet erforschen und nebenbei sollte er die Gegenden kartieren und auf ihre geologischen Beschaffenheiten untersuchen (Gold, Silber,..). Dafür bekam er einen unbegrenzten Forscherpass! Und die Unterstützung Spaniens dazu.

Er hat noch viel mehr erforscht und geforscht (siehe Wikipedia), aber das ist mein Lieblingsatzvon Wikipedias Autoren:

„Alexander galt seinen Erziehern lange Zeit als eher wenig befähigter, lernunwilliger Kopf.“

(Und das nur, weil er einfach zu unkonzentriert war und lieber seinen eigenen Interessen nachging. Und er hat übrigens nicht mehr als 4 Stunden geschlafen nachts.)

So gesehen, ist Alexander von Humboldt schon so eine Art Vorbild, er hatte Neugier, Motivation, gute diplomatische Fähigkeiten, war verständnisvoll und kommunikationsbereit und vor allem hatte er Spaß am Forschen. Und er hat sich nicht unterkriegen lassen, Jawohl! 😉

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